Fortsetzung - Überfällige Umsetzung der bereits ausformulierten Ziele

*Mischverkehr Fußgänger/ Radfahrer ist aus Gründen der Verkehrssicherheit und per Selbstverpflichtung zu vermeiden - und findet in der Praxis flächendeckend konsequent statt.
*Die Markierung von Radstreifen auf Fahrbahnen als 'Stand der Technik' findet bei der Planung neuer Projekte immer noch keine Anwendung.
Als Negativbeispiel seien hier die Planungen der neuen Verbindungsstraßen (Werftstr./ Max-Eyth-Str.) genannt, die sehr großzügige Kreuzungen für viel Autoverkehr mit mehreren Autofahrspuren pro Richtung erhalten werden, aber nur wieder einen komb. Geh-/ Radweg mit Fußgängerquerungen im Kreuzungsbereich (ohne jede klar erkennbare Radverkehrsführung); sollte die Umsetzung der Planung so erfolgen, muß sie schon heute als weitere Fehlinvestition gesehen werden.

Und so geht es immer weiter: es existiert praktisch keine EIGENE durchdachte Radverkehrsplanung!
Es hat sich in den letzten Jahrzehnten gezeigt, daß die 'Fachkräfte' im Bauamt nicht in der Lage sind, die Wege entsprechend den Erfordernissen zu planen und baubegleitend (Qualität!) umzusetzen!
Die Wege werden noch immer als 'Abfallprodukt' bei der Planung leistungsfähiger Autotrassen gesehen - und solange sich daran nichts ändert, wird die Stadt an jeder neu gebauten Kreuzung sofort wieder mit den alten Problemen konfrontiert werden.

*******************************************************
Hinweis der Moderation: auf Wunsch des Verfassers wurden hier Beiträge zusammengelegt
Petra Schröter (Moderation)

Szenario: 
B) Schwerpunkt Mobilitätsmanagenent
Bewertung: 
1
Durchschnitt: 1 (1 Stimmen)

Teilen in sozialen Netzwerken