Fahrradwege weg von den Hauptverkehrsstraßen

Beispiel: Dethardingerstraße

Dieser Radweg ist viel zu schmal. Besonders für Familien mit einem Anhänger. Hier traut man sich nicht auf die Straße und fährt lieber auf dem Fußweg, was auch wieder zu unerwünschten Enge zwischen Fußgänger und Radfahrer führt. Zumal der Fahrradweg oft von Fahrzeugen blockiert wird und der Radfahrer gezwungen ist, mehr auf die voll befahrene Straße auszuweichen oder auf den Fußgängerweg. Insgesamt sehr mangelhaft, besonders wenn man neu in Rostock ist, gerne mit dem Rad fährt und durch solche Sachen keine lust mehr hat. Ich bin im Frühjahr hier hingezogen und fühle mich auch wohl, nur das haben andere Städte wirklich besser gelöst (und man darf sich ruhig mal etwas abgucken). Gut ausgebaute und sichere Radwege führen mit Sicherheit zu mehr Radverkehr und weniger Autos auf den Straßen. Ich kann nur Oldenburg in Niedersachsen empfehlen, sich dort mal umzuschauen. Die haben das wirklich gut gelöst,womit die Auto-als auch Radfahrer gut leben können.

Ich bin dafür, dass die Radwege weg von der Straße (besonders von den Hauptverkehrsstraßen) gehören, weil es für den motorisierten Verkehr als auch für den Radfahrer zu einer unbefriedigenden Lage kommt und genervt ist, wenn man endlich ans Ziel kommt. Dadurch würden auch die zahlreichen schweren Unfälle eingedämmt werden.

Szenario: 
B) Schwerpunkt Mobilitätsmanagenent
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Ich denke auch, dass einfach den Radfahrern Platz im Verkehrsraum gegeben muss. Ich fühle mich zum Beispiel viel sicherer auf jeder Straße als auf vermeintlichen Fahrrad- bzw. Fußgängerwegen. Bestes Beispiel ist die Werftstraße/ Carl-Hopp-Str.. Höhe Werftcenter gibt es einen Fahrradweg, vor der Tankstelle hört er auf und fängt danach nicht mehr an. Zwar gibt später wieder einen sehr breiten Fußgängerweg, auf den vielen Fahrradfahrer ausweichen, aber dieser quert auch unzählige Ein- und Ausfahrten. Und da habe ich das Gefühl, dass viele Autofahrer einen auf der Straße erkennen, während sie den Fußgängerweg getrost missachten. Also bleib ich liebe auf der Straße. Kurz: Jeder Verkehr, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem KFZ braucht seinen Raum und den sollte man allen gönnen.

Ich stimme zu und möchte ergänzen, dass vor allem im Herbst und Winter die Straßen (und zum Teil auch Fußwege) auf Kosten der Radwege geräumt werden, sodass die Radwege unbefahrbar werden und Radfahrer auf die Straße/ den Bürgersteig ausweichen müssen. Dies führt leider immer wieder zu Konfliktsituationen.

Es gibt zahlreiche Statistiken (ADAC, Versicherer u.ä.), die zeigen, dass Radwege fern der Straße zu mehr Unfällen führen, wenn keine sichere Querungsmöglichkeit an Kreuzungen und Abzweigen besteht (das ist nicht an jeder kleinen Nebenstr. realisierbar). Am besten sehen Autofahrer die Radfahrer, die auf der Straße sind (sonst gäbe es auch nicht so viele Unfälle mit Fußgängern beim Abbiegen von Autos). Vielmehr wäre doch eine Verkehrsberuhigung durch max. 30km/h oder frühzeitige Umleitung auf größere Straßen (warum muss man über die Parkstr. und die Dethardingstr. fahren und kann nicht schon von der Deutschen Med aus zum Strande?) hilfreich. Eine Verbreiterung der Straße wäre ebenfalls nötig und richtige und breite Radwege auf der Fahrbahn (kein Schutzstreifen, wie er in der Dethardingstr. mal war). Die Stadt sollte mal Platz für Radfahrer schaffen und nicht für parkende Autos.