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Das Angebot an Parkmöglichkeiten für Gäste und Besucher der Innenstadt ist derzeit ausreichend. Bei hochbaulichen Entwicklungen mit erheblichen Nutzungsverdichtungen oder Entfall einer größeren Zahl von Stellplätzen sind jedoch Erfordernisse und Möglichkeiten unter Beachtung der Ansprüche der verschiedenen Nutzer (Gäste, Bewohner, Beschäftigte, …) zu prüfen.

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Kfz-Verkehr

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Es fehlen in Rostock aktraktive P+R Plätze, bei denen das Parkplatzticket gleichzeitig der Fahrschein ist (wenn möglich für die gesamten Familie) und auf die schon deutlich und rechtzeitig auf den Zubringerstraßen hingewiesen wird. Diese Konzepte finden sich schon in anderen Städten.

Um ehrlich zu sein erlebe ich immer wieder massive Probleme mit auswärtigen Falschparkern und dem ignorieren der Anwohnerparkzonen. Auch zu Großveranstaltungen (Stadion, IGA-Park, Hansesail, ...) haben wir doch eher einen Verkehrsinfarkt in der Stadt.

Von daher würde es mir sinnvoll erscheinen, wenn man probiert daran zu arbeiten. Warum nicht kostenloses Park+Ride mit kostenfreier Fahrt mit ÖPNV in die City kombinieren?

In der Innenstadt, einigen Stadtteilen und besonders in der KTV und Warnemünde fehlen Parkmöglichkeiten. Von einem ausreichendem Angebot kann nicht die Rede sein. Auch die Lückenbebauung und weg(ge)fallene Standorte, z.B am Güterbahnhof, Mühlendamm, Petriviertel und die Reduzierung von Kapazitäten bei der Umgestaltung von Straßenräumen erhöhen den Parkdruck zum Teil dramatisch. Deshalb muss das Parkraumkonzept fortgeschrieben werden. Neue gut erreichbare Standorte für Parkhäuser in Randlage der City müssen geplant, das Parkleitsystem optimiert und das P+R-Angebot verbessert werden.

Ich frage mich wirklich ob der Stadt ihre Einwohner so scheißegal sind, dass permanent über Parkmöglichkeiten für Urlauber und Gäste diskutiert wird. Ich wohne am Patriotischen Weg und dort gibt es kaum eine Möglichkeit als Anwohner zu parken, die Strassen stehen so voll, dass schon Rettungswagen vom DRK rückwärts wieder rausfahren mussten, weil sie nicht durchkamen. Ich habe nichts gegen Touristen aber für die sollten Angebote gemacht werden, dass sie am Rand der Stadt ihre Autos abstellen und mit Bus und Bahn in die Stadt fahren. Und den Anwohnern wieder eine Chance geben gesittet in der Nähe ihrer Wohnung zu parken. Und das betrifft ja nicht nur meine Gegend sondern die komplkette Innenstadt.

Ich schließe mich den Vorrednern an. Parkraum ist auch bei den Großveranstaltungen ausreichend vorhanden, Bus und Bahn bieten eine gute Alternative zur Anreise mit dem Auto. Die Aufteilung zwischen Radfahrern und parkenden bzw. ausparkenden Autos an der Langen Straße sollte dringend geklärt werden.

Der Innenstadtparkraum sollte jedoch stärker kontrolliert werden, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht benachteiligt oder sogar gefährdet werden. Bspw. sind die Ladezonen in der Langen Straße ständig zugeparkt, so dass die Autohecks auf den Radweg ragen und Radfahrer über die gepflasterte Rinne auf die Autospur ausweichen müssen. Das Parkverhalten in der Wismarschen Straße ist ebenfalls eine Katastrophe und sorgt täglich für Behinderungen der Straßenbahn, weil an der Ampel wartende Autos auf dem Gleisbett stehen. Radfahrer weichen rasend auf Gehwege aus, weil Schutzstreifen und Radwege zugeparkt sind.

Parkraum gehört an die Strassenbahn - und Busstationen am Stadtrand und die Fußgänger mit Fahrradverkehr eingeschlossen hat Priorität für städtische Zukunftsplanungen.