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Um dem Radverkehr eine noch höhere Bedeutung zu geben, sind leistungsfähige und gut ausgebaute Radwegenetze besonders wichtig. Neben Lückenschließungen im bestehenden Netz wird daher die Schaffung von Radschnellwegen nach dänischem Vorbild eine zentrale Maßnahme des MOPZ sein.

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Umweltverbund

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Lieber Gast,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Gerne können Sie diese Plattform zur Äußerung von Kritik am Radwegenetz nutzen. Wir bitten Sie jedoch darum, dabei auf die Verwendung von unverhältnismäßigen Vergleichen, die andere Menschen verletzen können, und unsachliche Formulierungen wie "Dreck" zu verzichten. Weitere Hinweise für einen konstruktiven Dialog finden Sie in den Dialogregeln.
Vielen Dank und beste Grüße
Johannes Häussler (Moderation)

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Hinweis der Moderation

Um Radverkehr zu stärken, gehört auch eine Positionierung der Stadtvertreter/Bürgerschaft zu mehr Förderung des Radwegenetzes.

In Sachen Fahrradfreundlichkeit hat sich in Rostock in den letzten 3-4 Jahren schon vieles spürbar verbessert (Fahrradstraße Bramow, Radwegerneuerungen Marieneher, Rigaer und Hamburger Straße sowie Hundsburgallee, endlich Radwegneubau im Sievershäger Weg, verbreiterte Radstreifen, Fahrradständer und -bügel in der Innenstadt). Die wirklich bahnbrechenden neuen Strukturen wie Radschnellwege und Campusveloruten lassen aber leider viel zu lange auf sich warten, obwohl die Konzepte längst klar sind. Die Schieflage zwischen Auto- und Radverkehr ist unverändert eklatant: Straßenbeläge für Autos werden ohne Not in großem Stil erneuert (wie am Autobahnzubringer Schutow-Barnstorf oder B105 am östlichen Stadtausgang, wenn auch mit Bundesgeldern), während die begleitenden Radwege unangetastet bleiben und andere Radwege z.T. in großräumigen Arealen in beklagenswertem Zustand verrotten. So sind große Teile der jahrzehntealten Asphaltierungen im Barnstorfer Wald schlicht hochgradig verkehrsunsicher, und der Dr.-Lorenz-Weg im Herbst und Winter ist eine absolute Zumutung sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer. Warum reagieren hier die zuständigen Ämter nicht? Bezeichnend ist auch, daß auf jede einzelne der vielgerühmten 7 Fahrradzählstellen im Stadtgebiet etwa 100 Autozählstellen kommen… noch ein weiter, weiter Weg zu echter Fahrradfreundlichkeit...

Ich bin nicht sicher, ob man in der Innenstadt wirklich noch Raum für einen attraktiven (exklusiv+wichtige POIs) Schnellradweg hat. Wäre ja vielleicht eine schöne Sache, allerdings wie andere schon schrieben, wäre es mir auch lieber, erstmal die wirklich gefährlichen 50er-Straßen für Radler zu entschärfen (die ja unbedingt auf die Straße sollen)

Für den alltäglichen Weg zur und von der Arbeit wäre es schonmal eine Verbesserung, wenn bspw. Wegführungen für Fahrradfahrer deutlicher bzw. legal gemacht werden, z.B. am Doberaner Platz.
Außerdem:

Eine Freigabe des KT-Vorplatzes wäre sinnvoll, da die Stellplätze erst am Tor sind. Der Vorplatz ist breit genug.

Konsequente Ahndung von Radweg- (z.B. Lange Straße) und Kreuzungsparknern (z.B. Magarethenstraße), die neben Behinderung des Verkehrsfluss eine deutliche Gefahr aufgrund der Sichtbehinderung darstellen. In dem Zusammenhang seien noch Parker auf abgesenkten Bordsteinen zu nennen, die für Rad- und Rollstuhlfahrer gleichermaßen eine große Behinderung darstellen.

Was helfen große Konzepte, wenn nicht mal der Ist-Zustand vernünftig umgesetzt wird?

Die Fahrradfreundlichkeit der Stadt ist in vielen bereichen bereits auf einem hohen Niveau. Aber auch hier lässt sich natürlich einiges verbessern: Abgesenkte Bordsteine, befahrbare Straßenbeläge und eine geklärte Situation zwischen (ein-)parkenden Autos und Radfahrern würde die Sichherheit letzterer erhöhen und dazu beitragen, dass statt des Fußweges wie vorgesehen auch die Nebenstraßen, z.B. im Tweelviertel, genutzt werden.

Ein durchgängiges Radwegenetz ist an Hauptstraßen des inneren und äußeren Tangentenrings sicher sinnvoll. Dabei sollten allerdings an Knotenpunkten ALLE Abbiegebeziehungen berücksichtigt werden. Welchem Autofahrer wird zugemutet immer nur geradeaus durch die Stadt zu fahren und zum Abbiegen sein Fahrzeug alle 500m zu schieben ?!? Wenn Rostock wirklich in Richtung Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit will, sollte es beide Teilnehmer weitestgehend trennen.
In Nebenstraßen sollte es hingegen selbstverständlich sein die Straße benutzen zu können. Dazu wäre allerdings (abgesehen von Hauptstraßen) flächendeckend Tempo 30 und befahrbare Straßenbeläge nötig.
Und innerorts sollten zur Sicherheit aller keine gemeinsamen Geh- und Radwege mehr angelegt werden.

Die meisten Radwege sind so schlecht, dass man auf der Straße deutlich sicherer fährt. Leider gefährden die Radwege einen auch dann, wenn man sie nicht benutzt. Eine derartige Verkehrsführung, wie man sie zur Zeit in Rostock überwiegend vorfindet hat mehr Ähnlichkeit mit Apartheidspolitik als mit einer attraktiven und leistungsfähigen Fahrradpolitilk. Ich kann jedem nur raten, den Dreck zu missachten.

Um mal 'groß' zu denken, was durchaus hilfreich ist, wenn wirklich etwas verändert werden soll:
Ab Holzhalbinsel und dann bis zur Kunsthalle wird jeweils 1 Spur pro Fahrtrichtung für den Autoverkehr gesperrt und für den Radverkehr zugelassen. Bis zu diesen Punkten existieren schon Radwege, die dort hin führen. An beiden Ein- bzw. Ausstiegsorten müssten dann aber natürlich P&R und/oder Radleihstationen oder Radstationen mit Parkplätzen (evtl. Reparatur, Snacks, Ladestation für E-Bikes etc.) eingerichtet werden. ÖPNV-Anbindung besteht ja bereits. Es ist die Frage, wie viele Autos die L22 als Durchfahrt Richtung Osten oder Autobahn benutzen. Wer allerdings nur in die Stadt will, kann das dann bequemer erledigen. Die Querverbindung Richtung Südstadt geht über den Kanonsberg und in die Altstadt oder Richtung Fischereihafen reicht ja dann auch eine Spur. Somit wird auch der Stadthafen entlastet, der durch die Doppel- und Dreifachbelastung (Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, der riesige Parkplatz mit der Ein-und Ausfahrt, Autoanfahrten von Gästen oder Lieferanten, Veranstaltungen) und wenig Abbiegeoptionen nicht die beste Achse ist.

http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/auto-kopenhagen-100... Eine Stadt fährt Rad. Wie Rostock mit Änderungen sehr viel Geld sparen und den Gesundheitszustand des Volkes erhöhen kann und trotzdem die Wirtschaft floriert. Menschen wollen auch per Fuß und Rad die Hauptstraßen benutzen. Aber nicht auf handtuchschmalen, holprigen, voller Hindernissen bestückten, zugeparkten, vermüllten, mit Hundeleinen überspannten, über Bordsteinkanten Wegelchen.

Zu dem Ausbau der Radwege ist es dringend erforderlich, die Einhaltung der Verkehrsregeln seitens der Radfahrer zu kontrollieren. Was bringen neue Radwege, wenn die Radfahrer sie garnicht nutzen? Rote Ampeln mißachten, entgegen der Fahrtrichtung radeln, Fußgängerüberwege befahren .....

Im letzten IGVK war ein Veloroutennetz enthalten (entspricht heutigen Radschnellwegen). Nichts, nicht ein Meter davon wurde umgesetzt. Alle anderen kostenaufwendigen Maßnahmen sind realisiert oder kurz vor Abschluss. Politische Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Verwaltung kann nur mit der Realisierung ohne Wenn und Aber erhalten bleiben. Radschnellwege nach Dänischem Vorbild!

https://www.facebook.com/Fahrrad-fahren-in-Rostock-891744324205182/timel...

Radwege und das was man dafür hält werden nach Willkür benutzungspflichtig gemacht. Die Benutzungspflicht beinhaltet das Verbot die Fahrbahn zu benutzen. Würden Radwege allein der Sicherheit dienen, würden sie anders gebaut und jeder würde sie mit Freude freiwillig benutzen. Wozu bedarf es eines Zwanges? Radwege sind Schutzhaft ohne den versprochenen Schutz. In einem demokratischen Staat wird derjenige beschränkt, von dem die Gefahr ausgeht. Radwege und Co. sind eine Beschränkung des fließenden Verkehrs. Sind Rostocker Radfahrer also die, von denen die Gefahr ausgeht?