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Wichtigste Voraussetzung der Förderung des Fußverkehrs ist eine Stadt der kurzen Wege. Der Verkehrssektor kann hierzu insbesondere durch den Abbau von Querungshemmnissen und Barrieren beitragen (z.B. Querung der Unterwarnow durch Brücke oder Fähre, Querungsmöglichkeiten der S-Bahn-Trasse).

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Umweltverbund

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Die Taktung von Rostocker Ampeln ist teils total am tatsächlichen Bedarf vorbei. Beispiel St.-Georg-Str./Haltestelle Goetheplatz: hier steht der Fußgänger oft 3 Minuten an der roten Ampel, während insbesondere aus Richtung Vögenteich überhaupt kein Verkehr rollt. Wenn es dann endlich Grün wird, ist es mit kleinen Kindern kaum möglich, die andere Straßenseite zu erreichen, bevor schon wieder Rot angezeigt wird - man fühlt sich regelrecht verhöhnt.
Die überaus kurzen Grünphasen für Fußgänger sind ein generelles Ärgernis und überhaupt nicht im Einklang mit dem demographischen Profil der Hansestädter.

Wichtigste Voraussetzung der Förderung des Fußverkehrs ist eine Stadt der kurzen Wege. Aber auch die Möglichkeit diese gefahrenlos nutzen zu können. Oft genug wird man auf Fusswegen von Autos bedrängt, parken Autos so verkehrawiedrig das man als Fussgänger kam durchkommt geschweige denn mit´nem Kinderwagen. Ampelphasen sind oft so kurz, dass man es selbst als noch mobiler Mensch kaum über die Strasse schafft.

Leider ist die Situation in der Rostocker Innenstadt (besonders in der KTV) so, dass Gehwege häufig so zugeparkt sind, dass man mit einem Kinderwagen entweder nicht durchkommt und die Straße benutzen muss oder den Gehweg nicht verlassen kann, weil die Absenkungen zugeparkt sind. Dazu sind mehr Kontrollen nötig und zur Not auch eine Erhöhung der Gebühren, damit Falschparker sich ihre Tat besser überlegen.
Auch die Überquerung von Einmündungen wird für Fußgänger durch Autos, die im 5m-Raum parken, sehr gefährlich. Dagegen könnte man baulich etwas machen, bspw. durch Blumenkübel o. ä.

Ebenso wichtig sind sichere Gehwege, auf denen zu Fuß gehen kann, ohne von Radfahrern angefahren zu werden. Daher möglichst keine Gehwege mit Radverkehr zulassen und gegebenenfalls von der zuständigen Autorität kontrollieren lassen. Sonst begeben sich Fußgänger selbst in die Position des Stärkeren, um sicher zu sein.

Momentan wird im Biestower Damm ein halber Gehweg gebaut. Begegnen sich Rollstuhl und Rollator, so muss einer auf die Fahrbahn ausweichen. Quer- und Längsneigung stellen für Rollstuhlfahrer und radfahrende Kinder vor unlösbare Probleme. Der Neigungswinkel in der Kurve zwingt ein Fahrrad förmlich zum wegrutschen. Die Bordsteinabsenkungen sind verschwenkt in ca. 5 m Entfernung zur Kreuzung. Dort haben Fußgänger kein Vorrecht vor abbiegenden Autos. Hier greift das Schuldumkehrprinzip. Nicht mehr der Autofahrer, sondern der Fußgänger ist dann der Schuldige bei einem Unfall. http://www.urbanist-magazin.de/2013/06/vom-jaywalking-zum-kampfradeln/ Poller, Mülleimer, Plakate, Ketten, Schranken, Fahrradständer, Masten, Zäune und andere Gegenstände stellen Hindernisse nach § 32 StVO dar.http://www.adfc-hessen.de/public_downloads/dokumente/ADFC-Hessen_2014_Po... Wozu Gesetze?