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Der dauerhafte Erhalt einer guten Erreichbarkeit der Innenstadt sowie die deutliche Reduktion der Barrieren in der Verbindung Altstadt – Altstadthafen sind zentrale Aufgabe für die Erlebbarkeit der Innenstadt mit ihren touristischen Zielen.

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Wirtschaft und Tourismus

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Leute müssen in die City und natürlich wieder hinaus, gerade bei der aktuellen Wohnungslage. Allerdings wäre es schön, wenn diese Erreichbarkeit gerade auch durch ÖPNV unterstützt werden könnte. Das Problem sehe ich da weniger in der Erreichbarkeit in der Innenstadt, sondern durch lange Fahrzeiten etwa von Toitenwinkel oder Lütten Klein (Tram, Bus) und den weiten Wegen zur SBahn dort.

Ich bin genau dieser Meinung und vertrete ebenso die Meinung, dass auf die berechtigt vorgetragenen IHK-Vorschläge eingegangen werden muss. Ohne deren Berücksichtigung haben wir zwar die fahrradfreundlichste Innenstadt, die Leute jedoch fahren nach Schutow und Sievershagen. Auch Fahrradfahrer kaufen Sachen, die ein Transporteur vorher lieferte (nicht mit dem Fahrrad). Optimale Anbindung heißt Berücksichtigung aller Verkehrsarten, ohne Bevorzugung einer Einzelnen. Angesichts unserer Bevölkerungsentwicklung wird auch die Zahl der Radfahrer abnehmen und sei es aus gesundheitlich-körperlichen gründen.

Die Innenstadt ist ein wichtiger Gewerbestandort für Einzelhandel, Dienstleistungen und Tourismus. Die Erreichbarkeit muss gewährleistet werden. Rostock muss sich weiter entwickeln können. Der Quell- und Zielverkehr neuer Wohn- und Gewerbestandorte muss bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden, z.B. Petriviertel, Silohalbinsel, Holzhalbinsel, Rosengarten, Glatter Aal, Wohngebiet Biestow, Stadthafen und Theaterstandort, Werftdreieck. Ebenso muss es für die Innenstadt gewährleistet sein, das ausreichende Parkmöglichkeiten für den motorisierten Verkehr vorhanden sind. Auch E-Autos benötigen Platz und Fahrräder sowie die RSAG-Möglichkeiten eignen sich nur bedingt für die Entwicklung der vitalen Erlebnis- und Einkaufsstadt Rostock.

Meine ausdrückliche und vollumfängliche Zustimmung zu Smörre (13.10.). Man denke hier auch an die erstaunlichen Erfahrungen der nicht gerade als fahrradbegeistert bekannten New Yorker (einschließlich der Ladenbesitzer!), als dort Straßen zunächst tageweise, später permanent für den Kraftverkehr gesperrt, dafür aber für Fußgänger und Radfahrer reserviert wurden (referiert vom ADFC-Bundesgeschäftsführer während der diesjährigen Uni-Campus-Fahrradtage): INNENSTADTBELEBUNG GARANTIERT! Das kann man in Rostock z.B. samstags/sonntags in der Langen Straße umsetzen, die mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes und des einen Mobilitätstages an jedem Sonntag des Jahres absolut TOT ist. Die Belebung durch Fuß- und Radverkehr im Wochenrhythmus würde zweifellos auch den Gästen und Touristen sehr positiv ins Auge fallen.

Die Verbindung zwischen Stadtzentrum und City sollte durch mehrebige Lösungen, z.B. Brücke über die L22 in Fortsetzung der Wokrenter Str. oder ein Plateau realisiert werden. Zusätzliche Lichtsignalanlagen würden den Verkehrsfluss auf der L22 noch weiter beeinträchtigen. Ziel muss auch mit Blick auf die Luftreinhaltung und Lärmminderung ein gleichmäßiger Verkehrsfluss mit Grüner Welle sein

Die Innenstadt ist ein wichtiger Gewerbestandort für Einzelhandel, Dienstleistungen und Tourismus. Die Erreichbarkeit muss gewährleistet werden. Rostock soll sich weiter entwickeln. Der Quell- und Zielverkehr neuer Wohn- und Gewerbestandorte muss bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden, z.B. Petriviertel, Silohalbinsel, Holzhalbinsel, Rosengarten, Glatter Aal, Wohngebiet Biestow, Stadthafen und Theaterstandort, Werftdreieck.

Mecklenburg-Vorpommern ist, allein durch seine räumliche Struktur, ein Land, welches Mobilität erfordert. Viele Menschen kommen aus dem Umland um hier zu arbeiten, einzukaufen oder auch Freizeit zu verbringen. Dabei ist es natürlich toll ein ausgebautes Radwegenetz vorzuweisen. Dem Individualverkehr per PKW stellt dabei eine wichtige Größe dar und lässt sich auch nicht wegwünschen.
Daher sollte in das Konzept die Stärkung der Wirtschaftsverträglichkeit als einer der Hauptpunkte aufgenommen werden.
Dazu gehören, so wie es auch die IHK zu Rostock fordert:
- die optimale Anbindung des Stadtzentrums als Einzelhandels- und Dienstleistungsstandort,
- die überregional und innerstädtisch vernetzten Tourismusschwerpunkte,
- die Optimierung der Anbindung von Gewerbestandorten und Hafen,
- die Sicherstellung von Dienstleistungs- und Lieferverkehr,
- die Stärkung des Logistikstandortes und
- die Sicherstellung ausreichenden, bezahlbaren Parkraumes.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt ist für Rostocker Bewohner doch vor allen Dingen zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV erstrebenswert. Das wird jedoch aktuell durch eine Benachteiligung des Fuß- und Radvolkes an Ampeln unattraktiv gemacht. Ebenso sind Bordsteinabsenkungen von 5 cm und mehr sowie falsch parkende Autos ein Hindernis für Rollator- und Rollstuhlbenutzer.
Für Auswärtige und Touristen sind attraktive Autoabstellmöglichkeiten (Parkhäuser, öffentliche Parkplätze u.ä.) und eine günstige Nutzung des ÖPNV hilfreich, damit sie möglichst ohne Auto die Innenstadt besuchen kann und die Zeit nicht unnötig mit Parkplatzsuchen vertrödelt.

http://www.geh-recht.de/gehwege
Warum wurde und wird der "Stand der Technik" nicht umgesetzt? Selbst in der Nähe des Doberaner Platzes, also in der Innenstadt werden die Straßen weiterhin auf die Bedürfnisse von Autofahrern ausgerichtet. Barrierefreiheit? Mindestbreiten? Hindernisfreiheit? Querungsstellen? Neigungswinkel?