Alle ergänzten Ziele im Überblick

Eine sehr gute Einbindung in die überregionalen und regionalen Verkehrsnetze ist eine wichtige Voraussetzung für eine weitere dynamische Entwicklung von Stadt, Wirtschaft und Tourismus. Für die Sicherung der Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen und der Wirtschaft ist die ausgewogene Erreichbarkeit aller Stadtteile mit dem Kfz-Verkehr und den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes essenziell.

Wie wichtig ist Ihnen dieses Oberziel?:
4.208335
Durchschnitt: 4.2 (24 Stimmen)

Zur Sicherung der langfristigen finanziellen Handlungsfähigkeit ist es erforderlich, unnötige Infrastrukturerweiterungen zu vermeiden und stattdessen die vorhandenen Netze zu erhalten und (verkehrsmittelübergreifend) optimal zu nutzen. Dazu dienen insbesondere Maßnahmen des Verkehrssystemmanagements.

Wie wichtig ist Ihnen dieses Oberziel?:
4.27778
Durchschnitt: 4.3 (18 Stimmen)

Dieses Ziel ist vor allem mit folgenden Ansätzen zu erreichen:
1. Vermeidung unnötiger Verkehre, insbesondere durch optimale Stadtstrukturen - optimale Nutzungsmischungen der Quartiere tragen zur „Stadt der kurzen Wege“ bei.
2. Anstreben eines hohen Anteils umweltfreundlicher Verkehrsmittel
3. größtmögliche Reduktion der negativen Wirkungen des verbleibenden Verkehrs

Wie wichtig ist Ihnen dieses Oberziel?:
4.57143
Durchschnitt: 4.6 (21 Stimmen)

Mobilitätsstile und technische Möglichkeiten sind einer dynamischen Entwicklung unterworfen. Im Rahmen des MOPZ Rostock sollen aus heutiger Sicht wichtige Entwicklungen identifiziert und besonders gefördert werden. Monitoring- und Evaluierungsprozesse tragen zum frühzeitigen Erkennen relevanter Entwicklungen bei und stärken den Prozesscharakter der Verkehrsentwicklungsplanung.

Wie wichtig ist Ihnen dieses Oberziel?:
3.2
Durchschnitt: 3.2 (20 Stimmen)

Um einen weitgehend gerechten und dauerhaften Interessen- und Lastenausgleich bei der Entwicklung der Konzepte, der Planung von Einzelmaßnahmen und dem dauerhaften Betrieb der Infrastrukturen herbeizuführen, sind Mitwirkung und Partizipation von Bevölkerung. Akteuren und Interessenverbänden unverzichtbare Planungsinstrumente.

Wie wichtig ist Ihnen dieses Oberziel?:
4.1
Durchschnitt: 4.1 (20 Stimmen)

zu Ziel 2: wirtschaftlicher Einsatz finanzieller Ressourcen (1)

Hier ist Rostock leider noch extrem fahrradunfreundlich: Straßenbeläge für Autos werden ohne Not erneuert (z.B. Hamburger Str., Schutower Kreuz, besonders eklatant im Groß Schwaßer Weg da dem Tempolimit abträglich) oder wenn gerechtfertigt, dann Radstreifen/-wege entgegen der ausgegebenen Strategien nicht analog dazu (z.B. Tschaikowski-, Händelstr., Hundsburgallee, Rampen B103 Lütten Klein). Hingegen sind Fahrradstraßen in bedauernswertem Zustand. Radwege brauchen neuen Asphalt viel nötiger!!

Mobilitätskarte

In einen vorherigen Beitrag wurde schon eine Mobilitätskarte vorgeschlagen, die darüber hinaus als Bibliotheksausweis etc. genutzt werden könnte. Ein sehr gutes Konzept habe ich in London mit der Oyster Card kennengelernt: http://de.wikipedia.org/wiki/Oyster-Card. Es gibt verschiedene Varianten für Viel- oder auch nur Gelegenheitsfahrer. Die Karte muss bei jeder Fahrt an ein Lesegerät gehalten werden. Nach drei Fahrten wird sie automatisch zur Tageskarte, so dass nicht mehr Geld abgebucht wird.

Beachtung der baulichen Mindeststandards

Für benutzungspflichtige Radwege sind bestimmte bauliche Vorgaben zu erfüllen:
ebene Beläge, genug Raum und Fläche, keine Masten u.ä. Gerümpel auf den Wegen, Sichtbarkeit im Kreuzungsbereich, Geradlinigkeit, Überschaubarkeit auch für Ortsfremde, Vermeidung von Konflikten, weitestgehende Trennung von Fußgängern usw.
Diese werden in Rostock grundsätzlich mißachtet!
Statt sich für die eigene, angebliche Fahrradfreundlichkeit zu beklatschen, sollte man diese Mindeststandards endlich erfüllen.

Ziel 2

Es sollte nicht nur die Vernetzung der Verkehrsmittel, sondern auch städtischer Angebote geprüft werden. So wäre das Problem der Zugangsbarriere für Gelegenheitsnutzer (Wie bekomme ich ein Ticket? Kann ich einfach einsteigen?) zu beheben, wenn eine Bürgerkarte mit ÖV-Funktion eingeführt wird. Gilt auch als Bibliotheksausweis, für Fahrradsystem, für Volkshochschule, für Sporteinrichtungen etc. und hat letztendlich fast jede Person in der Tasche...

Ziel 2

Die Effizienzsteigerung durch eine optimierten Übergang von Angeboten des Umweltverbundes könnte geprüft werden. So ist es grade für Besucher der Stadt dringend, lokale Angebote zu verdeutlichen. Dazu gehört eine verkehrsträgerübergreifende Wegelenkung, aber auch eine bessere Einbindung in die Vorfeldinformation (Auskunftssysteme der Bahn). Z.B. können Regionalbusse einen Halt an einem Bahnsteig am Hbf erhalten, um die "Hürde" (Finde ich den Bus? Reicht die Umsteigezeit?) abzubauen.

Ziel 2

Im Sinne einer Effizienzsteigerung der Infrastruktur sollten meines Erachtens 2 Aspekte berücksichtigt werden:
* Im Straßenbau sind in den vergangenen 20 Jahren erhebliche Strecken errichtet worden; es sollte vorsichtig damit begonnen werden, einzelne Straßenbereiche (Spuren, Durchbindungen) zurückzubauen, um Unterhaltskosten zu sparen
* Im schienengebunden ÖV sollte eine Effizienzsteigerung erreicht werden, indem die Stadtbahn erneut geprüft wird. Effizienz durch weniger Strecke und Fahrzeuge

Ziel 1

Aufbauend auf dem ausführlicheren Dokument '730_ap1-ziele_14_08_18.pdf' schlage ich vor, die überregionale Einbindung zu konretisieren. Mit der A19/20 ist ein hervorragender Stand im Straßenverkehr erreicht, im Fernverkehr der Bahn und im überregionalen Regionalverkehr sieht es dagegen mau aus. Dabei ist weniger die Bahn AG Ansprechpartnerin als die entsprechende Landespolitik. Dies sollte als Ziel betont werden, damit auch im MV neue Wege beschritten werden (z.B. Mischfinanzierung für IC/EC).

Ziel 1

AUfbauend auf dem ausführlicheren Dokument '730_ap1-ziele_14_08_18.pdf' schlage ich vor, die regionale Einbindung stärker zu betonen. Rostock ist Oberzentrum für einen zentralen Teil von MV und muss meines Erachtens die Verknüpfung mit dem Umland stärker betonen. Im Straßenverkehr ist dies durch entsprechenden Ausbau vielfach geschehen, im ÖV bisher nur in wenigen Richtungen und nahezu ausschließlich im Busverkehr begrenzt.